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 Pokepasta - Ein ganz normales Mädchen

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Frost
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BeitragThema: Pokepasta - Ein ganz normales Mädchen   03/02/14, 03:47 pm

Ein ganz normales Mädchen

Lisa war ein ganz normales kleines Mädchen. Mit Hobbys wie jedes normale kleine Mädchen. Mit einer Kindheit wie jedes normale kleine Mädchen. Wie jedes normale kleine Mädchen spielte sie gerne mit Puppen, mochte die Farbe Rosa und wollte einmal eine Prinzessin werden wenn sie groß wurde. Nur das Lisa niemals groß werden würde.

Aber das wusste sie an ihrem sechsten Geburtstag noch nicht. An diesem Tag hatte sie eine kleine Feier mit Verwandten und Freunden und hatte sich wie jedes normale kleine Mädchen als Prinzessin verkleidet. Ihr Vater hat an diesem Tag ein Geschenk für sie, wie jedes normale kleine Mädchen es irgendwann in ihrer Kindheit einmal bekam. Er hatte ihr eine Stoffpuppe gekauft, weil er der Meinung war das jedes normale kleine Mädchen die eine oder andere Puppe besitzen sollte. Die Puppe war auch nichts Besonderes. Sie war Zartrosa und in etwa wie ein Mensch geformt, mit kurzen Beinen und einem langen Zopf an dem man erkannte, dass sie eine Frau oder ein Mädchen darstellen sollte. Die Puppe hatte außerdem ein Loch in ihrem Rücken durch das man eine Hand stecken konnte um den Mund der Puppe zu bewegen. Wie jedes normale kleine Mädchen war Lisa von der Puppe begeistert. Sie umarmte ihren Vater kurz und riss ihm daraufhin die Puppe aus der Hand. Sofort fand sie das kleine Loch und ließ die Puppe sprechen, dafür benutzte sie eine fast schon albern klingende tiefe Stimme: „Hallo alle miteinander, ich bin…“ Lisa hielt kurz inne um sich einen Namen für die Puppe zu überlegen und sprach dann weiter: „Ich bin Bonnie und liebe alle Menschen und Pokémon auf der Welt, ganz besonders Lisa.“ Lisa umarmte daraufhin die Puppe und ließ sie, wie jedes normale kleine Mädchen, die gesamte Feier über nicht mehr los.

Die nächsten Jahre verflogen, Lisa und Bonnie blieben unzertrennlich. Sie ließ ihre Puppe nur ungern zurück, selbst als sie in die Schule ging. Als dann ihr zehnter Geburtstag kam, wollte sie wie jedes normale zehnjährige Mädchen eine Reise als Pokémon-Trainer beginnen. Ihr Vater allerdings war dagegen. Lisas Familie gehörte die örtliche Pokémon-Pension, die größte im ganzen Land, und Lisa sollte sie eines Tages übernehmen. Dafür sollte sie lernen und nicht durch die Welt reisen. Darüber war sie sehr traurig, denn alle ihre Freundinnen durften auf eine Reise gehen, nur sie durfte nicht. Sie war also kein normales zehnjähriges Mädchen mehr. Es dauerte einige Zeit bevor sie sich damit abfand. Bis es soweit war, war Bonnie für sie dar. Es gab Tage an denen schloss sie sich in ihrem Zimmer ein und sprach die ganze Zeit mit Bonnie. Wenn ihre Eltern mit ihr reden wollten, hörten sie jedes Mal nur Bonnies tiefe Stimme durch die Tür: „Lisa ist traurig, sie will jetzt nur mit mir sprechen.“ Ihre Eltern machten sich zunehmend Sorgen um Lisa, da sie sich zeitweise komplett von der Außenwelt abschottete. Ihr Vater wollte ihr Bonnie wegnehmen, aber ihre Mutter meinte sie werde in ein paar Jahren sowieso das Interesse an ihr verlieren.

Und die Mutter behielt Recht. Noch ein paar Jahre zogen ins Land, Lisa wurde größer und eine erfahrene Pokémon-Pensionistin, fand neue Freundinnen und hatte auch bald ihren ersten Freund. Bald war sie wieder ein ganz normal Mädchen. Und als sie ein ganz normales sechzehnjähriges Mädchen wurde, hatte sie Bonnie fast komplett vergessen. Sie sah sie erst wieder als sie einmal ihr Zimmer aufräumte. Als sie ihre Puppe unter ihrem Bett wiederfand, sah sie wie sehr sie sich verändert hatte. Ihr Plüsch war an einigen Stellen komplett weg, der Mund ausgefranst und die ursprüngliche rosa Färbung hatte mir der Zeit ein unschönes, schmutziges graubraun angenommen. Lisa fand dass es nun Zeit war sich von Bonnie zu trennen. Sie trug sie behutsam zum Mülleimer, bevor sie sie jedoch wegwarf, steckte sie noch einmal ihre Hand in Bonnies Rücken und ließ sie ein letztes Mal sagen: „Ich bin Bonnie und liebe alle Menschen und Pokémon auf der Welt, ganz besonders Lisa.“ Später würde sie wünschen sie hätte das nicht getan.

Später in diesem Jahr fuhren Lisa und ihre Eltern zum ersten Mal seit Jahren, auf Drängen von Lisa in einen Sommerurlaub. Ihre Pension ließen sie in der Obhut eines Nachbarn, der ab und zu nach den Pokémon sehen und sie füttern sollte. Sie verbrachten eine wunderbare Zeit im fernen Kanto, sahen das Kap von Azuria City, das Indigo Plateau, das Museum von Marmoria City, den Pokémon-Zoo und bekamen sogar eine der weltberühmten Führung durch die Seeschauminseln. Lisa gefiel es in Kanto so gut, dass ihre Eltern ihr erlaubten noch eine Woche zu bleiben um ein Praktikum in Kantos berühmtester Pension zu machen. Nicht viel später würde sie wünschen sie hätte auch das nicht getan.

Als sie mit dem Schiff am Hafen ihrer Heimatstadt ankam war es schon Abend, aber noch nicht wirklich dunkel. Der Himmel war mit dichten Wolken verhangen und ein starker Wind wehte Lisa entgegen, als wollte er sie von der Stadt fernhalten. Etwas kam Lisa komisch vor an der Stadt in der sie ihr ganzes bisheriges Leben verbracht hatte. Auf den Straßen war kein einziger Mensch und kein einziges Pokémon zu sehen, noch nicht einmal die Rattfratz, die sonst überall herumliefen. An den Fassaden der Häuser befanden sich hier und da Einstiche, wie von langen Nadeln, die Lisa hier noch nie bemerkt hatte. Aber das schlimmste war das der Wind mit jeder Böe einen seltsamen, widerlich süßlichen Geruch durch das ganze Dorf blies. Ihr Schritt wurde schneller, sie wollte einfach nur nach Hause und ihre Eltern in den Arm nehmen. Je näher sie ihrem Zuhause kam, desto mehr kam Lisa das alles wie ein Albtraum vor. Überall fand sie nun auf den Straßen rote Pfützen und Flecken, aber sie hatte zu viel Angst sie sich genau anzusehen. Als sie nur noch zwei Straßen von ihrem Zuhause entfernt war, war aus ihrem Gehen Rennen geworden, dann wurde aus ihrem Rennen Hetzen und dann aus ihrem Hetzen ungläubiges Stehen.

Vor ihr lag die Pokémon-Pension ihrer Eltern. Und um die Pension herum lagen sämtliche Leute aus ihrer Heimatstadt. Tot. Aber sie waren nicht hier gestorben. Es sah so aus als wären sie von jemandem hierher gebracht worden. Aber wieso? Lisa atmete tief ein und sah sich die Pension genauer an. Ihre komplette Fassade war von den Nadelstichen gezeichnet die sie schon in der Stadt gesehen hatte. Plötzlich hörte sie eine Stimme, die aus der Pension kam, sagen: „Ich liebe alle Menschen und Pokémon auf der Welt, besonders Lisa.“ Lisas Herz blieb für einen Moment stehen. Der Satz den sie hörte war das was sie Bonnie immer sagen ließ, aber die Stimme die den Satz sprach war tief wie die Stimme eines Mannes. Die Stimme sprach weiter: „Ist Lisa etwa traurig, möchte sie mit mir sprechen?“ Wie von Geisterhand sprang die Tür auf und Lisa wurde von ihren Füßen gerissen und schreiend in die Pension hineingezogen.

Drinnen brannten nur einige wenige Kerzen, trotzdem zeigte sich Lisa ein Bild des Schreckens. Alle Pokémon die sie hier zur Obhut hatten waren tot, lagen aufeinandergestapelt im ganzen Haus, dazwischen lagen, ein Schrei brach aus Lisa heraus, ihre Eltern und der freundliche Nachbar. Sie sahen aus als wären sie mit irgendetwas erstochen worden. Lisa hörte hinter ihr wieder die Stimme: „Ich war Bonnie und liebte alle Menschen und Pokémon auf der Welt, besonders Lisa.“ Als Lisa sich umdrehte sah sie ihre ehemalige beste Freundin, allerdings hatte sie sich grausam verändert. Ihre Farbe war schwarz geworden, ihre Augen stechend rot und voll von Hass, ihr Mund wurde von einem Reißverschluss zusammengehalten. In ihrer rechten Hand hielt Bonnie eine lange Nadel. Sie begann wieder zu sprechen: „Warum hast du mich allein gelassen Lisa? Ich habe dich geliebt. Ich habe jeden geliebt.“ Lisa stolperte rückwärts, fiel hin. Soweit ihr ihre Stimme gehorchte fragte sie die Puppe: „Wieso hast du das getan?“ Sie wollte nicht wissen wieso Bonnie sich so verändert hatte oder warum sie plötzlich AM LEBEN war. Bonnie kam langsam auf Lisa zu: „Ich war Bonnie und liebte alle Menschen und Pokémon auf der Welt, besonders Lisa. Jetzt, bin ich Banette und hasse alle Menschen und Pokémon auf der Welt, besonders Lisa.“ Noch während Bonnie sprach hob sie langsam die Nadel und stach dann als Banette zu.

(Falls sich jemand fragte warum Camilles Bannette Bonnie heißt, naja, hier habt ihr die Antwort.)
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BeitragThema: Re: Pokepasta - Ein ganz normales Mädchen   05/02/14, 09:39 am

Toll geschrieben. Und ich fands toll, wie du auch die Fakten von Banette eingebaut hast^^ und gruselig war es allemal.

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BeitragThema: Re: Pokepasta - Ein ganz normales Mädchen   12/01/15, 04:40 pm

Ich finde deine Geschichte wirklich sehr gelungen ,sie fesselt einen und ist spannend bis zum Ende.Ich fand es zudem noch total gut wie du die Wörter die Bonnie am Ende zu Lisa gesagt hat,gewählt hast.Alles in allem eine Top-Story(;
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BeitragThema: Re: Pokepasta - Ein ganz normales Mädchen   12/01/15, 05:31 pm

Ich finde es sehr schön. Meiner Meinung nach, habe ich das schon vor einer ganzen Weile geschrieben O.o
Naja egal, dann hatte ich halt nicht meinen Senf dazugegeben^^
Ja, Frost, ich würde mich freuen, würdest du noch mehr schreiben^^
Und hallo Chiyo!

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BeitragThema: Re: Pokepasta - Ein ganz normales Mädchen   13/01/15, 07:54 pm

Danke ihr drei ^^
Adee: Das Ding ist, ich würde gerne mehr schreiben, nur fehlen mir meistens die Ideen für solche Kurzgeschichten. Für den Märchenwettbewerb hab ich noch 'Zwirrfinsts Patenkind' geschrieben, weil ich dafür so quasi eine Vorlage hatte. Aber wenn du eine Idee hast, nur her damit.

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BeitragThema: Re: Pokepasta - Ein ganz normales Mädchen   14/01/15, 03:48 pm

Uh. Ähm.
Ich habe es jetzt nicht wirklich mit Pokemonfanfictions. Überhaupt mit Fanfictions ^^"
Aber wenn mir was einfällt, poste ich es!

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