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 Sexualität

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Naoko

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BeitragThema: Sexualität   01/11/14, 06:00 pm

Hallo (:

Ich dachte wir könnten hier mal über soetwas Wichtiges wie Sexualität diskutieren, ich gehe mal davon aus dass niemand hier homophob ist.
Sexualität ist schon ein Thema, welches etwas komplizierter ist, also eher etwas für die Ältere unter euch, aber die Jüngeren sind natürlich auch dazu eingeladen ihre Meinung dazu abzugeben.

Sexualität - Was ist das?

Als Sexualität bezeichnet man die sexuelle Orientierung, sprich, was man anziehend findet. Um es leichter zu erklären: Sexualität bezeichnet das worin du dich verliebst. Es gibt 3 Gruppen:
Heterosexualität bezeichnet die Anziehung zu andersgeschlechtlichen.
Bisexualität bezeichnet die Anziehung zu anders geschlechtlichen und gleichgeschlechtlichen.
Homosexualität bezeichnet die Anziehung zu gleichgeschlechtlichen.
Nun ist es aber nicht so als könnte man nur so empfinden, es gibt auch Leute die zwar eher zum gleichen Geschlecht allerdings auch zum anderen tendieren, da muss nichts fest sein.

Homophobie - Das Problem dahinter

Homophobie bezeichnet die nicht-Akzeptanz von homosexuellen Pärchen und stellt wie Rassismus ein wirkliches Problem da. Für diejenigen die jetzt denken wir hätten damit keine Probleme, sondern nur Länder wie Amerika, die liegen falsch, denn auch in Deutschland ist Homophobie verbreitet, wenn auch nicht so schlimm, so ist es doch da. In Russland z.b. welches ja auch Teil der EU ist, werden Schwul & Lesben auch von der Regierung nicht akzeptiert (zumindestens war das lange so, ich bin da nicht auf dem neuste Stand).
Homophobie hat verschiedene Formen, meistens zeigt es sich durch Mobbing, aber auch durch Ausgrenzungen.
Doch warum gibt es soetwas überhaupt?
Nun, hier gibt es wohl verschiedene Meinungen, ich persönlich denke dass es einfach die Angst vor Neuem ist, wenn das Leben gut läuft verkrampft man sich, man lebt in seiner perfekten Welt, sieht die Probleme nicht und will sie auch nicht sehen, warum sich das Leben schwer machen wenn doch alles gut ist? Man hat Angst dass etwas dieses perfekte Leben zerstört und deswegen ist man allem Neuen gegenüber intolerant.

Nun möchte ich mich noch allgemein zu dem Thema äußern; erstmal habe ich vor einiger Zeit lang in einem Forum gelesen: "Welche Sexualität habt ihr eigentlich so? Seit ihr bi, homo oder normal?" Der Ausdruck "normal" gefällt mir keines wegs, ich meine normal, was bezeichnet man denn als normal? Ja, es gibt Normal-Pokemon aber ansonsten gibt es kein normal!
Nun zu meiner eigenen Sexualität, ich gebe es zu, ich bin Lesbe und ich habe weder ein Problem damit offen darüber zu reden noch schäme ich mich dafür.
Ich habe lange darüber gegrübelt wie man seine Sexualität herausfinden kann, letzten endes bin ich darauf gekommen dass es einfach ein Gefühl ist und wenn man geduldig ist merkt man es irgendwann.
Nun aber zu euch! Ich freue mich über eure Antworten! ^-^

lg

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BeitragThema: Re: Sexualität   13/01/15, 07:11 pm

Da ich meine Zeit irgendwie vertreiben muss, während ich darauf warte, dass du die Codes entfernst, hier mein Input:

Es gibt, as a matter of fact, mehr als nur 3 Gruppen, in die sich Menschen aufgrund ihrer Sexualtität einordnen lassen (auch wenn vielen Leuten eine eindeutige Einordnung nicht unbedingt recht ist, denn wer möchte schon gern in eine Schublade gesteckt werden?)
"Gruppen" wären wie folgt:
Heterosexuell
Homosexuell
Bisexuell
Pansexuell
Asexuell
Das sind die inzwischen am häufigsten vertretenen Gruppen, wenn es auch noch kleinere Grüppchen gibt, die sich aus Fetischen oder Ähnlichem ableiten lassen.
Und ja, zwischen Pansexualität und Bisexualität gibt es einige Unterschiede. Bisexuelle Menschen fühlen sich zu ihrem Geschlecht und dem anderen Geschlecht hingezogen. Pansexuelle Menschen fühlen sich zu der Person hingezogen, das Geschlecht vollkommen ignoriert. Bisexuelle gehen nach dem Prototyp Mann und Frau als Geschlechtsidentifikatoren, pansexuelle Menschen ignorieren die Geschlechtsidentität ihres Partners. Ob er nun Mann oder Frau ist, ob er intersexuell oder transgender ist.
Und auch die asexuellen Menschen darf man nicht vergessen (es gibt bereits eine Organisation die versucht, die Gesellschaft über diese Art von Sexualität aufzuklären, da viele Leute asexuelle Menschen nicht verstehen/verstehen wollen). Diese Menschen können grob vierer Unterkategorien zugeordnet werden. Eine Gruppe besitzt einen sexuellen Trieb, aber fühlt sich nicht zu anderen Menschen angezogen, eine andere Gruppe fühlt genau anders herum; sie interessieren sich eventuell für einen Menschen, aber haben keine sexuellen Gelüste. Es gibt auch asexuelle Menschen, die einen Trieb verspüren und eine Beziehung zu einer anderen Person aufbauen und dennoch keine sexuellen Interaktionen ausüben. Und zuletzt gibt es noch asexuelle Menschen, die weder sexuellen Trieb noch Interesse an einer Beziehung besitzen.

Ich finde es nobel, dass du auf Homophobie eingehst und eine Diskussion zu dem Thema starten möchtest, aber vergiss das Mobbing von Asexuellen nicht. Viele verspotten asexuelle Personen und triezen sie mit Sätzen wie "Du hast einfach nur nicht die richtige Person gefunden." oder "Hab dich nicht so, du bist langweilig.", da sie nicht verstehen können, wie es in dem Kopf eines Menschen vor sich geht, der kein sexuelles Verlangen besitzt.
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Minztee

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BeitragThema: Re: Sexualität   19/01/15, 12:22 am

Dann will ich auf das Thema doch auch einmal eingehen. Dass es durchaus noch mehr Sexualitäten gibt, wurde ja auch schon genannt ;3


@Naoko schrieb:
Nun möchte ich mich noch allgemein zu dem Thema äußern; erstmal habe ich vor einiger Zeit lang in einem Forum gelesen: "Welche Sexualität habt ihr eigentlich so? Seit ihr bi, homo oder normal?" Der Ausdruck "normal" gefällt mir keines wegs, ich meine normal, was bezeichnet man denn als normal? Ja, es gibt Normal-Pokemon aber ansonsten gibt es kein normal!

Ich glaube, du solltest "Normal" in diesem Fall als "von der Natur vorgesehen" sehen. So gesehen gibt es also schon ein normal, da Sex in erster Linie dazu da ist, sich fortzupflanzen und die Art zu erhalten. Es gibt Ausnahmen. Wie Affen, für die Sex auch einfach nur Spaß darstellt - oder Überzeugungsmittel. Sogar Wellensittiche können "schwul" werden, wenn man zwei Männchen zusammenhält. Aber in erster Linie: Arterhaltung. Gute Gene weitergeben und so weiter und so fort. Deswegen wohl auch "normal."


@Naoko schrieb:
Nun, hier gibt es wohl verschiedene Meinungen, ich persönlich denke dass es einfach die Angst vor Neuem ist, wenn das Leben gut läuft verkrampft man sich, man lebt in seiner perfekten Welt, sieht die Probleme nicht und will sie auch nicht sehen, warum sich das Leben schwer machen wenn doch alles gut ist? Man hat Angst dass etwas dieses perfekte Leben zerstört und deswegen ist man allem Neuen gegenüber intolerant.

Uff... Ich glaube, du machst es dir hier sehr einfach :'D
Nein, nur weil es gerade mal gut läuft, lebt man nicht in einer perfekten Welt und schließt alles aus, was irgendwie neu ist. Und nur, weil es mal gerade gut läuft, wird man nicht einfach so blind für Probleme. Absolut nicht. Es mag solche Fälle geben, aber so wie du das hier schilderst ist es doch sehr arg pauschalisiert. Aber das kann man nicht. Ich wage mal zu behaupten, dass mein Leben gerade sehr gut läuft, aber deswegen schließe ich nicht alles aus, was neu ist, noch bin ich mit einem Mal intolerant.

Homophobie kann sehr, sehr viele Gründe haben.

Da wäre zum einen natürlich die Religion. Siehe katholische Kirche. Religion sieht eben das Zusammenleben zwischen Mann und Frau vor. Oft wird Homosexualität sogar verteufelt, weil man damit gegen "Gottes Willen" gehe. Einige klammern sich an diesen Glauben. Aber dass sich die Kirche in der Hinsicht mal lockert, bezweifle ich.

Ein anderer Grund ist, dass Homosexualität eben "nicht normal" ist. Früher noch schlimmer als heute. Hängt wiederum auch etwas mit der Kirche zusammen. Im Normalfall ist der Sohn oder die Tochter heterosexuell. Es ist eben doch die Norm, weil es um Fortpflanzung geht. Kinder und blah. Wenn dann der Sohn ankommt "Ich bin schwul" und damit die Hoffnung, Oma oder Opa zu werden kaputt macht, ist das für viele sicherlich nicht einfach zu verdauen. Was sollen die Nachbarn denken? Ist das nur eine Phase? Hört das wieder auf? Viele setzen sich mit dem Thema vorher auch einfach nicht auseinander und dann kommt der "Schock", wenn plötzlich ein Familienmitglied dieser "Krankheit" anheim fällt. Und manche sehen es durchaus als Krankheit.

Dann ist da natürlich auch der Freundeskreis. "Meine beste Freundin ist lesbisch. Was, wenn sie auf mich steht?" Liebe kann Freundschaften kaputt machen und es kann einschüchternd sein, wenn deine engste Vertraute möglicherweise auf dich stehen könnte. Ins Besondere dann, wenn man auf Männer steht und sowieso nur enttäuschen würde, weil man die Gefühle nicht erwidern kann. Zumal einem bei manchen Themen dann doch unbehaglich werden kann, weil der Gedanke mitschwingen könnte, dass sie eventuell ein sexuelles Interesse an dir haben könnte. Dann wird aus der besten Freundin, der man alles anvertraut hat, möglicherweise jemand, der dich begehrt, gleichzeitig aber schon deine tiefsten Geheimnisse kennt.

Dann wiederum sind Kinder in der Pubertät sowieso relativ unentschlossen und wollen sich ausprobieren. Vielleicht verwechselt man eine große Sympathie auch mal mit Schwärmerei. Glaubt, man könnte ein Interesse an anderen Frauen haben, schwenkt dann irgendwann aber doch wieder zu Männern um. In der Pubertät alles möglich. Der Körper entwickelt sich langsam. Da treten auch durchaus große Unsicherheiten auf. Möglicherweise kommt da auch der Gedanke "das ist eine Phase" und wundert sich letztendlich, wann das Kind denn aus dieser "Phase" wieder herauskommt und stellt sich vor, es sei einfach nur hängen geblieben. "Irgendwann wird das schon."

Wieder andere sind aber auch einfach nur intolerant und zeigen mit dem Finger auf alles, was irgendwie anders ist. Jeder mag da seine Gründe haben. Ich würde es wohl auch nicht einfach ohne Weiteres wegstecken, würde meine beste Freundin sich plötzlich als lesbisch outen.

Es kommt aber natürlich auch auf Kulturen an. Ich wage zu behaupten, dass es bei uns in Deutschland doch zum Großteil an der Kirche liegt. In der Antike war Homosexualität durchaus normal. Meist auch, wenn es noch kein ausgeprägtes, religiöses Denken gab, wie es zum Beispiel in Japan der Fall war. Liebe zwischen Männern war nämlich durchaus üblich (Frauen waren ja eh egal). Das Wakashudō sah eine erotische Beziehung zwischen Lehrer und Schüler sogar vor. Es gehörte für Samurai so gesehen also zur Ausbildung, mit ihrem Lehrmeister in die Kiste zu hopsen. Oftmals begehrten Samurai auch die Kabuki-Darsteller, die allesamt Männer waren, da Frauen im Theater nichts zu suchen hatten.
Aufgehört hat es im 19. Jahrhundert mit Niedergang der Samurai, als die "westliche Welt" in Japan einfiel. Man wollte mit der westlichen Welt mithalten und hat sich möglichst an diese angepasst. Und wenn man nun so an Amerika oder Deutschland denkt: Kirche. Die Kirche hat da doch wirklich stark geprägt. So weit ich weiß hat das Christentum die meisten Anhänger und im Christentum ist Homosexualität eben nicht vorgesehen. Das hat von früher bis heute geprägt und das prägt auch heute noch Menschen.

Es mag; wie ich bereits sagte; verschiedene Gründe geben, aber meiner Meinung nach ist Religion zu großen Teilen schuld daran, dass Homosexualität in unserer Gesellschaft nicht so akzeptiert wird, wie es sollte. Es bessert sich allerdings allmählich. In kleinen Schritten, wenn auch nicht an Orten wie Russland.


Was die eigene Sexualität erkennen angeht... Ich bin nun 20 Jahre alt und bin mir selbst immer noch nicht absolut sicher, welcher Sexualität ich mich wohl am ehesten zuordnen kann. Es gibt heutzutage so viele Sexualitäten, Fetische und Zweige, dass man möglicherweise auch lange überlegen muss; vielleicht auch nie eine Antwort findet. Im Endeffekt interessiert es mich aber auch nicht großartig.
Letztendlich denke ich, dass ich mich wohl am ehesten asexuell nennen könnte, wenn ich da nicht wieder irgendeinen Zweig übersehe. Ich lese zwar durchaus Doujinshi und finde gefallen an Yaoi, aber persönlich lehne ich Sex eher ab, finde keine Person besonders "sexy" oder denke mir, dass ich gerne mal mit irgendjemandem Sex haben würde. Ich möchte es nicht, habe auch kein Verlangen danach und fühle mich ohnehin zu anderen Personen weder sexuell, noch romantisch hingezogen. Das letzte mal, dass ich mich von einer Person wirklich angezogen fühlte - wenn auch nur emotional-, war in der Pubertät und da spielt der Körper ja gerne mal verrückt, wie man weiß.
Im Endeffekt finde ich, sollte man sich was die Sexualität anbelangt, einfach nicht verrückt machen. Man ist einfach man selbst und sollte sich nicht unbedingt in irgendeine Schublade stecken lassen. Man sollte ruhigen Gewissens so leben, wie man leben möchte.

Puh, länger geworden, als ich dachte :'D
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